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8.1 HAUSHALT 2026 - Neuschter Liste

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8.1 HAUSHALT 2026

WAHLPROGRAMM




Viel Verwaltung, wenig Zukunft –

warum Bad Neustadt mehr verdient!






Gedanken der Neuschter Liste zum Haushaltsentwurf 2026
 
Der Bürgermeister und die Verwaltung haben am 03. Februar 2026 ihren Haushaltsansatz für das Jahr 2026 vorgestellt. Tatsächlich wirkt das Haushaltsjahr 2026 finanziell gesehen noch zahlenmäßig stabil. Allerdings sind die Zahlen nicht ganz so vertrauenswürdig, wie man meinen sollte.

 
Die Präsentation der Verwaltung zeigt für das Jahr 2026 z.B. Rücklagen zum 31.12.2026 in Höhe von rund 15,6 Mio. € auf.


Das klingt viel, darin enthalten sind aber auch noch zwei mögliche Gewerbesteuerrückzahlungen in Höhe von rund 10 Mio. €, die per Gerichtsurteil wahrscheinlich wieder zurückbezahlt werden müssen.

Außerdem zeigt die Prognose der Kämmerei spätestens für das Jahr 2029 tiefrote Zahlen:
Verwaltungshaushalt
Fehlbetrag rund
- 14,5 Mio. €
Vermögenshaushalt
Fehlbetrag rund
- 18,7 Mio. €
Schulden
(Stand: 31.12.2026)
- 23,17 Mio. €
Die Neuschter Liste hat deswegen reagiert und versucht mit einem „Maßnahmen-Sofort-Programm“, das noch in den Haushalt eingearbeitet werden sollte, gegenzusteuern.
Unsere „5 × 100.000 € -Sofortmaßnahmen“ schlagen konkrete Zukunftsimpulse zum heutigen Zeitpunkt vor, an dem die Stadt Bad Neustadt aus finanzieller Sicht noch handlungsfähig ist.

Die Antwort aus dem Rathaus sinngemäß: Brauchen wir nicht, läuft alles schon.

Der Faktencheck mit dem Haushaltsentwurf 2026 sagt jedoch etwas ganz anderes.



1. Fördermittel: Chancen liegen lassen?

Wir fordern Einplanung von 100.000 Euro für die Errichtung einer gesonderten Stelle zur Akquise von Fördergeldern (Fördergelder-Management).

Während andere Städte aktiv Fördergelder einwerben, ist Bad Neustadt in relevanten Bereichen von den Stellen her gesehen eher wenig zukunftsorientiert besetzt.
Denn: Wer Fördermittel nicht strategisch nutzt, riskiert Investitionen – und damit Arbeitsplätze. Und von denen hat Bad Neustadt ja zuletzt rund 1.700 verloren.

👉 Unser Impuls: Zukunft sichert man nicht durch Verwalten, sondern durch aktives Handeln.



2. Innenstadt: Stillstand statt Signal

Wir fordern die Einplanung von 100.000 Euro für die Förderung von Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt- und Aufenthaltsqualität (Marktplatz, Maßnahmen aus den Kreativen Zentren, …), die direkt Frequenz und Lebensqualität erhöhen.

Veranstaltungen allein retten keine Innenstadt.
Was fehlt, sind sichtbare Verbesserungen jetzt – nicht irgendwann.

👉 Unser Impuls: Unsere Innenstadt braucht Tempo, nicht Vertröstungen.



3. Jugendpolitik: Lippenbekenntnisse reichen nicht

Einplanung von 100.000 Euro für die Förderung von Schulen/Vereinen (für z.B. Fahrten zum Austausch mit Partnerstädten, Vorträge, Demokratiebildung, etc.) und weitere Jugendangebote im Bereich Freizeit.

Vereine leisten viel – aber ohne gezielte Programme wird Engagement schwieriger.
Austausch, Demokratiebildung und Jugendbegegnung sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt.

👉 Unser Impuls: Wer hier spart, spart am falschen Ende. Fördern, solange noch Geld da ist.



4. Geschichtskultur: Bewahren reicht nicht

Wir fordern die Einplanung von 100.000 Euro für die Förderung der Geschichtskultur in Bad Neustadt, u.a. für die Zusammenarbeit mit den Bad Neustädter Schulen bzw. für den weiteren Ausbau von freiwilligen Gruppen, die sich mit der Geschichte von Bad Neustadt auseinandersetzen wollen  (Schlagwort: Lokalgebundene Seminararbeiten an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen, Wanderausstellung der Neuschter Geschichte durch die Schulen, digitales Archiv von alten Bad Neustädter Fotoaufnahmen, Besuchsprogramm der Ausgrabungen am Veitsberg nach Lehrplan, und, und, und...).

Geschichte muss sichtbar, erlebbar und digital zugänglich sein.
Der Haushalt zeigt hier wenig Ambition.

👉 Unser Impuls: Identität entsteht nicht von allein. Das verloren gegangene Engagement der Bevölkerung im Bereich der Geschichte Bad Neustadts muss wiederbelebt werden.



5. Alte Amtskellerei/Fronhof: Ungehobenes Potential!

Wir fordern die Einplanung von 100.000 Euro zur niederschwelligen Ertüchtigung des Gebäudes des Fronhofes, um den Ort zunächst zugänglich für die Bevölkerung zu machen und dort verschiedene Veranstaltungen durchführen zu können.

Wenn Bad Neustadt baut, dann muss es immer die Super-Deluxe-XXXL-Version sein. Dazu sagen wir Nein! Für den Fronhof können wir uns zahlreiche niederschwellige Nutzungsmöglichkeiten vorstellen, die relativ einfach umzusetzen wären. Frei nach dem Motto: erst kommen die Künstler und die Veranstaltung, dann entwickelt sich das Leben. Was ist der Fronhof bislang? Ein besonderer Ort bleibt Verwaltungsgebäude statt Begegnungsraum.
Und ohne Investitionen bleibt das so.

👉 Unser Impuls: Stadtentwicklung braucht Mut, nicht Großmannssucht.



Der klare Standpunkt der Neuschter Liste zum Haushaltsentwurf 2026:

Bad Neustadt kann mehr:

  • mehr Fördermittel nutzen
  • mehr Leben in die Innenstadt bringen
  • mehr Jugend fördern
  • mehr Identität sichtbar machen
  • mehr Zukunft wagen.

Wir setzen uns weiter dafür ein.

Denn Stillstand – und das ist der vom Bürgermeister vorgelegte Haushaltsentwurf 2026 – ist keine Strategie.

Veröffentlicht am: 20.02.2026


KOMPETENZ FÜR DEN WANDEL!
 
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