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7. VERKEHRSVERSUCH - Neuschter Liste

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7. VERKEHRSVERSUCH

WAHLPROGRAMM




VERKEHRSVERSUCH INNENSTADT

Mit starken Ideen der Neuschter Liste.






7. EINE LEBENDIGE INNENSTADT BRAUCHT LÖSUNGEN MIT AUGENMAß.
Der  Verkehrsversuch 2025 hat eines deutlich gemacht: Es geht nicht um  ideologische Sperrungen, sondern um kluge Steuerung. Die Neuschter Liste steht für eine Innenstadt, die Aufenthaltsqualität, wirtschaftliche Erreichbarkeit und Lebensqualität der Anwohner zusammen denkt. Pragmatisch, bezahlbar und realitätsnah. Wie Verkehrsberuhigung funktioniert, ohne Handel zu verdrängen, warum die Hohnstraße Teil der Lösung ist – und wie Ordnung statt Chaos entstehen kann –, zeigen wir in  unserem vollständigen Konzept.

Grundhaltung der Neuschter Liste
Der Verkehrsversuch zeigt nicht das Scheitern, sondern die Notwendigkeit einer differenzierten, realitätsnahen Lösung für die Innenstadt.
Die Neuschter Liste verfolgt einen pragmatischen Ansatz, der Aufenthaltsqualität UND wirtschaftliche Erreichbarkeit gleichermaßen sichert – ohne teure Umbauten, ohne ideologische Fixierung und ohne neue Barrieren für Handel, Anwohner und Besucher. Die folgenden Punkte beziehen sich auf die Auswertung des Verkehrsversuches, die in der Stadtratssitzung vom 29. Januar 2026 seitens der Verwaltung präsentiert wurden.


Keine Schließung der Hohnstraße
1. Schließung der Hohnstraße ist der falsche Hebel
Position der Verwaltung
Schließung der Hohnstraße zur Steigerung der Aufenthaltsqualität, Kompensation über Parkplätze und Parkleitsystem.

Position der Neuschter Liste
Die Hohnstraße ist eine funktionierende innerstädtische Erschließungsachse.

Ihre Schließung…

  • verschlechtert die Erreichbarkeit des Handels
  • erzeugt Umweg- und Suchverkehr
  • widerspricht den Ergebnissen der Gewerbebefragung (klare Mehrheit für Öffnung als Einbahnstraße)
  • wird auch von einem erheblichen Teil der Bürger abgelehnt

Schlussfolgerung

Nicht die Hohnstraße ist das Problem, sondern der ungeordnete Durchgangsverkehr in den Nebenstraßen der Innenstadt.


2. Verkehrsberuhigung ist keine Vollsperrung
Position der Verwaltung
Teilweise Verkehrsberuhigung, Marktplatz als Schwerpunkt, dafür Schließung zentraler Straßen.

Position der Neuschter Liste
Eine lebenswerte Innenstadt entsteht nicht durch Sperrungen, sondern durch klare Regeln:

  • Tempo 30 oder langsamer in der gesamten Innenstadt
  • Einbahnstraßenführung über die Hohnstraße
  • Schrittgeschwindigkeit dort, wo viele Menschen unterwegs sind (also im Bereich des Marktplatzes ab der Sparkasse in Richtung Kirche/Moon, evtl. Weiterführung bis hin zur Kreuzung Bauerngasse/Hohnstraße)
  • keine künstlichen Barrieren (Sperrung Hohnstraße), sondern klare Steuerung des Verkehrs
     
  • zusätzlich ein kostenfreier      Buspendelverkehr (9-Sitzer) vom Parkplatz am Festplatz in die Innenstadt      (Haltestellen: Festplatz, Busbahnhof/Falaiser Brücke, Marktplatz), Ziel: Verhinderung von Parksuchverkehr in der Innenstadt bei gleichzeitiger Generierung von Frequenz

3. „Anlieger und Kunden frei“ statt Verdrängung
Kernforderung der Neuschter Liste

Marktplatz und Nebenstraßen (Bauerngasse, Storchengasse, Apothekengasse etc.) werden für den Durchgangsverkehr geschlossen

  • Nutzung ausschließlich für Anwohner, Lieferverkehr und Kurzzeitkunden des Handels
  • Marktplatzparkplätze bleiben erhalten, aber zeitlich strikt begrenzt (z. B. 30 Minuten)
  • Zusätzliche Kurzzeitparkplätze in der Spörleinstraße und der Hohnstraße wie schon während des Verkehrsversuches
  • evtl. zusätzliche E-Parkplätze durch Lademöglichkeit in Straßenlaterne oder Bordstein
  • ein echter Behindertenparkplatz auf dem Rathausvorplatz (direkt an der Karmelitenkirche)
 
Vorteile

  • echte Verkehrsberuhigung ohne Funktionsverlust
  • Schutz der Wohnqualität
  • Sicherung der kurzen Wege für Kunden
  • kein Ausweichen des Verkehrs in sensible Bereiche


Warum das Konzept der Neuschter Liste besser ist als die Vorschläge der Verwaltung
1. Es folgt den tatsächlichen Nutzungsdaten

  • Mehrheit der Kunden verweilt unter 60 Minuten
  • überwiegend Ü40, keine Innenstadtflaneure mit langen Aufenthalten

Kurzzeitparken und Nähe sind entscheidend
, nicht autofreie Symbolpolitik


2. Es ist wirtschaftlich vernünftig

  • keine millionenschweren Umbauten
  • kein neues digitales Parkleitsystem mit laufenden Kosten
  • Nutzung bestehender Infrastruktur
  • flexible, schnell anpassbare Regelungen

Innenstadtentwicklung muss bezahlbar bleiben.


3. Es reduziert Verkehr dort, wo er stört – und lässt ihn dort zu, wo er nötig ist

  • Durchgangsverkehr raus aus Nebenstraßen
  • Erschließungsverkehr gebündelt über die Hohnstraße
  • weniger Suchverkehr
  • mehr Sicherheit für Fußgänger ohne Handelsverlust


4. Es ist mehrheitsfähig

  • deckt sich weitgehend mit den Ergebnissen der Gewerbebefragung
  • entspricht dem Wunsch vieler Bürger nach Verkehrsberuhigung, ohne vollständige Sperrung
  • vermeidet eine Polarisierung zwischen Handel und Anwohnern


Fazit der Neuschter Liste
  1. Die Öffnung der Hohnstraße als Einbahnstraße ist Voraussetzung für die Beruhigung des Marktplatzes und der Nebenstraßen.
  2. „Anlieger und Kunden frei“ schafft Ordnung statt Chaos, Nähe statt Verdrängung und Aufenthaltsqualität ohne wirtschaftlichen Schaden.

Veröffentlicht am: 30.01.2026




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