6. JUGEND FÖRDERN
WAHLPROGRAMM
JUGEND BETEILIGEN HEIßT ZUKUNFT SICHERN –
Bad Neustadt braucht neue Wege
6. JUGENDLICHE ENDLICH ERNST NEHMEN – ZUKUNFT VOR ORT HALTEN
Jugendpolitik ist Standortpolitik. Die Neuschter Liste will kostenfreie Begegnungsräume ohne Konsumzwang, echte Mitbestimmung und selbstverwaltete Strukturen stärken. In einem starken Jugendzentrum übernehmen die Jugendlichen in einem institutionalisierten Jugendrat Verantwortung, leben Integration und erwerben demokratische Kompetenzen. Mit dem gleichen Ziel soll zusammen mit den Schulen am Ort ein Jugendparlament entstehen. Weil Jugendarbeit kein Randthema ist, sondern wesentliche Investition in die Zukunft.
Grundhaltung der Neuschter Liste
Bad Neustadt hat enormes Potenzial – vor allem in seiner
jungen Generation. Doch wer ehrlich hinschaut, erkennt: Jugendliche wollen
heute mehr als Angebote konsumieren. Sie wollen mitreden, mitgestalten und
ernst genommen werden. Genau hier setzen wir an.
Für uns ist klar: Jugendpolitik darf kein Randthema sein.
Wer junge Menschen beteiligt, stärkt Demokratie, gesellschaftlichen
Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Dabei geht es nicht um
Anpassung oder symbolische Beteiligung. Es geht um echtes Miteinander – auf
Augenhöhe zwischen Jung und Alt.
Erfahrung, Wissen und Stabilität auf der einen Seite.
Kreativität, Offenheit und Mut zur Veränderung auf der anderen. Wenn beides
zusammenkommt, entsteht Fortschritt. Genau diese Verbindung wollen wir in Bad
Neustadt aktiv fördern.
Darum setzt sich die Neuschter Liste für zwei klar
getrennte, aber sich ergänzende Beteiligungsformen ein: ein Jugendparlament für
ganz Bad Neustadt und einen eigenständigen Jugendrat im Jugendzentrum.
Ein Jugendparlament für ganz Bad Neustadt – Stimme der
Jugend in der Stadtpolitik
Wir wollen Jugendlichen eine echte politische Stimme geben.
Ein Jugendparlament soll künftig die Interessen der gesamten jungen Generation
unserer Stadt vertreten – verbindlich, sichtbar und wirksam.
Das bedeutet konkret:
- Mitsprache bei städtischen Entscheidungen, die junge Menschen betreffen
- direkte Ansprechpartner in Verwaltung und Stadtrat
- eigene Projekte, eigene Ideen, eigenes Budget
- gelebte Demokratie statt theoretischem Unterricht
Jugendliche wissen selbst am besten, was sie brauchen:
attraktive Freizeitangebote, sichere öffentliche Räume, moderne Mobilität,
zeitgemäße Bildungs- und Lebensbedingungen. Ein Jugendparlament bringt diese
Perspektiven direkt in politische Prozesse ein – konstruktiv, lösungsorientiert
und verantwortungsvoll.
Für uns ist klar: Wer junge Menschen früh beteiligt, gewinnt
engagierte Bürgerinnen und Bürger von morgen.
Ein starker Jugendrat im Jugendzentrum – Verantwortung
direkt vor Ort
Gleichzeitig braucht Beteiligung auch konkrete Räume im
Alltag. Das Jugendzentrum soll wieder ein lebendiger Treffpunkt werden – nicht
verwaltet von oben, sondern aktiv mitgestaltet von den Jugendlichen selbst.
Deshalb wollen wir dort wieder einen Jugendrat etablieren,
der unabhängig vom Jugendparlament arbeitet und sich ausschließlich um das
Leben im Jugendzentrum kümmert:
- Mitgestaltung von Veranstaltungen und Angeboten
- Verantwortung für Projekte und Aktionen
- demokratische Selbstorganisation im direkten Lebensumfeld
- Stärkung von Gemeinschaft und Eigeninitiative
Frühere Erfahrungen zeigen: Wenn Jugendliche Verantwortung
übernehmen dürfen, entstehen Kreativität, Engagement und Identifikation mit
ihrer Stadt. Genau daran wollen wir anknüpfen – modern, offen und unterstützt
durch professionelle Jugendarbeit.
Zwei Gremien – klare Aufgaben, starke Wirkung
Uns ist wichtig: Diese beiden Beteiligungsformen bleiben
bewusst getrennt.
Das Jugendparlament bringt die Stimme der Jugend in die
Stadtpolitik.
Der Jugendrat gestaltet das Leben im Jugendzentrum konkret vor Ort.
Der Jugendrat gestaltet das Leben im Jugendzentrum konkret vor Ort.
Beides zusammen schafft ein starkes Fundament für
Jugendbeteiligung in Bad Neustadt – politisch, gesellschaftlich und kulturell.
Zukunft entsteht dort, wo Menschen mitgestalten dürfen
Wir wollen eine Stadt, in der junge Menschen bleiben,
zurückkommen oder sich bewusst ansiedeln. Das gelingt nicht allein durch
Infrastruktur oder Wirtschaftskraft, sondern durch Lebensqualität,
Mitbestimmung und Perspektiven.
Jugendliche sollen hier nicht nur wohnen – sie sollen hier
gestalten können.
Die Neuschter Liste steht dafür, Jugendbeteiligung ernst zu
nehmen und strukturell zu verankern. Nicht als kurzfristiges Projekt, sondern
als dauerhaften Bestandteil moderner Kommunalpolitik.
Denn eine Stadt, die ihrer Jugend zuhört, investiert in ihre
eigene Zukunft.
Bad Neustadt kann mehr. Und wir wollen das gemeinsam
erreichen.
KOMPETENZ FÜR DEN WANDEL!